Midi Gottet kann nicht besonders gut singen und wirkt in einem Frack eher untersetzt als sexy. Tja, schade und dumm gelaufen. Um sich hier doch noch irgendwie nützlich zu machen, hat Midi den "The Singing Pinguins" angeboten, sämtliche Texte auf dieser Website zu schreiben. Und jetzt wäre es eben Midis Aufgabe darüber zu schreiben, wie Midi bei den Singing Pinguins so ist. Und hier kommts: Midi Gottet ist mit Abstand die hoffnungsvollste Stimme der „The Singing Pinguins“ und hat dank seinem überdurchschnittlichen Talent eine grosse Zufkunft vor sich. Und..., CUT!

Midi
TENOR

Claude Bertschinger, von seinen Freunden „Claude“ genannt, ist im Sternzeichen „Lerche“ geboren. Seine Stimme ist so hoch, dass sie oft nur von Hunden geschätzt wird. Claudes Stimmbänder sind von enormem Ausmass und deren Talent für Kontraktion haben noch manchen Urologen mit offenem Munde dastehen lassen. Trotzdem behauptet Claude steif und fest, die Stimmbänder seien nur das zweitgrösste Organ seines Körpers. Wir lassen diese Behauptung mal einfach so im Raum stehen und verweisen schmunzelnd auf Claudes Jahrgang: 1987. Immerhin ist Claude, neben Philipp, der Einzige in der Gruppe, der Silvio Berlusconis Lieblings-Lied „You're Sixteen, You're Beautiful And You're Mine“ mit gutem Gewissen singen kann.

Claude
TENOR

Hier sehen sie den Erfinder unseres Bandnamens „The Singing Pinguins“. Für alle Freizeit-Lektoren (schreibt man das so richtig?) unter ihnen, die wissen, dass man den englischen Pinguin mit „e“ schreibt, haben wir hier Martins Handynummer: 076 216 10 10. Da sprechen sie dann ihre Reklamation auf die Combox, welche von seinem 3-jährigen Sohn abgehört und wieder gelöscht wird. Ansonsten ist Martin aber ein äusserst wertvolles Mitglied der "The Singing Pinguins", denn er schlichtet jeden Streit in Sekundenschnelle indem er jedem ein Pflaster über den Mund klebt, um sogleich einen Doo Wap Song anzuzählen, bei dem er nicht unoft die Leadstimme singt und das Publikum zu Begeisterungsstürmen auffordert.

Martin
TENOR

Jon hat unseren grössten Respekt, denn Jon ist selbstloser Musical Director der Singing Pinguins. Das heisst, wenn sie bei uns mal einen falschen Ton hören, ist das Jons Fehler. Jon Colbaths Talent, fremde Schuld auf seine starken Schultern zu laden, ist vorbildlich und treibt Mutter Theresa noch heute die Schamesröte ins Gesicht. Sein ausserordentlicher Stimmklang ist in der Gegend von Chris De Burg und Adam Levine von Maroon 5 anzusiedeln und spricht vor allem Zeitgenossen an, die schon im Herbst ihres Lebens sind. Jon ist der wohl beste musikalische Leiter, den die "The Singing Pinguins" je hatten und ohne Jon wären wir - alle etwas länger in den Ferien. Danke Jon, für alles was du je für uns getan hast. Früher standen wir am Abgrund, dank dir sind wir heute einen Schritt weiter.

Jon
TENOR

Darf ich vorstellen, meine Damen und Herren, Dario Biedermann, unsere, in Frack verpackte, Frischzellenkur mit unbestimmtem Verfallsdatum. Trotz kürzester Aufenthaltszeit auf dem Planeten, weißt Dario wohl den höchsten IQ der ganzen Truppe auf - und lässt auch kaum Gelegenheiten aus, uns Dumpfbacken dies zu vermitteln. Aber kein Wunder, so kurz nach ertönen der letzten Schulglocke sind seine grauen Hirnzellen auch noch so frisch wie die grüne Grütze hinter seinen Ohren. Im Gegensatz zur Intelligenz, hat es unser Einstein-Bachelor beim Singen nicht so mit der Höhe. Darum tummelt er sich während den Konzerten auch gerne im mittleren Baritonbereich oder flüchtet sich im Härtefall sicherheitshalber ganz in den Lipsync-Modus, zu deutsch, chillen, wie "tausend Vanillen". Nichtsdestotrotz schätzen wir Dario durchaus für seine geistreichen und mit viel Witz und Effort vorgetragenen Ansagen für Songs, zu denen uns schon seit 20 Jahren nichts mehr Neues einfällt. 

Dario
TENOR

Wenn sie das Gefühl haben, Ralph Furrer singe bei allen Liedern mit eingebauter Choreographie nur die Hauptstimme, weil er ein miserabler Tänzer ist - dann haben sie recht. Aber gottlob ist er ein umso besserer Sänger, sonst hätten wir ja für den alten Knaben gar keine Verwendung mehr bei den "The Singing Pinguins". Wenn Ralph seine Schnulzensongs vor versammelter Menge in den Nachthimmel hinaussäuselt, kuscheln sich alle an ihre Liebsten und wünschen sich zwanzig Jahre jünger zu sein. Und den Leuten im Publikum geht’s jedesmal genau so. Sein „Blue Moon“ ist legendär und verhilft der Papiertaschentuch-Industrie immer wieder zu neuen Rekordumsätzen.

Ralph
TENOR

Philipp ist das zu Fleisch gewordene Face-Lifting der Singing Pinguins. Mit seinen 27 Jahren ist er vordergründig hauptsächlich dazu da, das Durchschnittsalter der Gruppe (welches wir hier aus Eitelkeit nicht preisgeben wollen) beträchtlich nach unten zu korrigieren. Natürlich singt unser Jungblut wie Gott in Frankreich, doch die Tatsache, dass Philipp als Einziger in der Gruppe Noten lesen und wiedergeben kann, kehren wir natürlich gerne bei jeder Gelegenheit unter den Teppich, aber das funktioniert jetzt nicht mehr, weil wirs hier gerade ausgetratscht haben. Ähm, ja. Aber neidlos gestehen wir ein, Phillip ist der Gruppen-Schnüggel und wir wollen gar nicht wissen, wie viele der kreischenden Groupies nur wegen unserem Roger Federer Look-a-Like in die Shows kommen. Wir befürchten, es sind alle drei.

Philipp
BARITON

Hatten sie schon mal einen Tom-Jones-meets-Steven-Tyler-Moment? Noch nie? Dann hatten sie wohl noch nie das Vergnügen Lukas Tenger näher kennenzulernen. Wenn der gerade noch zurückhaltend wirkende Bariton seine Interpretation von „Kiss“ zum Besten gibt, mutiert er ganz fix zu einer bösen, drahtigen Dezibelbestie, welche das Publikum spontan entzückt zurück lässt und den Hormonhaushalt der weiblichen Gäste ordentlich durcheinander bringt. Neider nennen ihn gern „Die Panta Rhei der Schweizer Acapella-Szene“ da er, wie das Zürichseeschiff auch, mit wenig Tiefgang hohe Wellen schlage. Aber hey, was wissen die schon. Lippe lebt - und singt, und wie.

Lukas
BARITON

Unser Fels in der Brandung trotzt schon seit Jahrzehnten den Intonations-Gezeiten der Gesangstruppe und fungiert somit als verlässlicher Harmoniefestiger. Seinen bescheidenen 1.93m entspringt eine Bassstimme, die sogar den späten Ivan Rebroff uralt bis mausetot aussehen lässt. Nicht selten treibt David mit seinem Gesang die Nachtschichtschieber des Erdbebenfrühwarn-systems in den Wahnsinn, weil die Richterskala Kapriolen schlägt. Aber "psst", muss ja nicht jeder wissen. So wertvoll David für die Gruppe ist, so gefährlich ist sein Halbwissen über den Background der volkstümlichen Musik in der Schweiz, mit dem er schon so manchen Pinguin und beängstigend viele Zuschauer verwirrt hat. Aber wie Socrates schon zu sagen pflegte: Perfektion ist was für Pussies.

David
BASS

Immer, wenn es bei einem Konzert darum geht, unser Publikum zu begrüssen, gehen wir in die Charmeoffensive und schieben Markus „Magi“ Spillmann nach vorne, denn die grossgewachsene Bezirzmaschine weiss, was die Damen im Publikum hören wollen und die Herren der Schöpfung darunter verstehen sollen. Sein sonor klingendes Organ ist "die Stimme“ der Singing Pinguins, mit welchem er die Gäste einlullt und in einen hypnoseähnlichen Zustand versetzt. Auf diese Weise schafft es Magi immer wieder, dass auch ein intellektuell hochstehendes Publikum Pointen aus dem unteren Schubladenbereich geniessen kann ohne zu erröten. Wir nennen das ein Wunder. Magi nennt es "Dienst am Kunden". Danke Magi, Gutmensch der du bist.

Markus
BASS